Artikel12
 
Verfassung des Landes Brandenburg, Artikel 12, Abs. 2

Niemand darf wegen der Abstammung, Nationalität, Sprache, des Geschlechts, der sexuellen Identität, sozialen Herkunft oder Stellung, einer Behinderung, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder aus rassistischen Gründen bevorzugt oder benachteiligt werden.

 

Aktion L*

Netzwerk für lesbische* Sichtbarkeit in Brandenburg

Die Aktion L* ist im März 2020 gegründet worden, um im metropolenfreien Brandenburg Aktionen für mehr lesbische* Sichtbarkeit zu initiieren. Dazu verabreden sich neben der LKS qu. BrB. lesbische Akteurinnen zur Zusammenarbeit und einem Miteinander. Nach überstandener Pandemie wollen wir erste Projekte angehen.  

 

Was haben wir vor?


 

Internet und/oder App?

Lesbische* Sichtbarkeit ist auf Brandenburg bezogen derzeit nicht google-fähig. Die Trefferquote bei Suchanfragen ist suboptimal. In den nächsten Wochen werden wir deswegen auf der Seite www.gayBrandenburg.de eine ständig aktuelle Themenseite "Lesbische* Sichtbarkeit" erstellen, die über die Angebote der Frauen- und Lesbenorganisationen informieren wird.`Über eine App sollte noch einmal nachgedacht werden.

http://gaybrandenburg.de/index.php/lsbttiq/lesbische-sichtbarkeit

Regenbogenportal des Bundesfamilienministeriums

Die LKS qu. BrB wird die Seite im Laufe des Jahres um Projekte (LSBTTIQ*) ergänzen und vervollständigen.

https://www.regenbogenportal.de/

 

Lesben und Gesundheit

Nach unseren Recherchen bietet einzig und allein die Frauen- und Mädchenberatungsstelle Potsdam eine Coming-out Beratung explizit für Frauen/Lesben* an. Aus unserer Sicht müsste diese Information noch einmal überprüft werden und ggf. aktualisiert werden. Alle andere Beratungsstellen sind allgemeine Anlaufstellen für LSBTTIQ*.

Das Thema Lesben*und Gesundheit bedarf einer weiteren inhaltlichen Umfassung, um weitere Handlungsoptionen sinnvoll anzugehen. Hierzu sollte es einen inhaltlichen Austausch geben. Themen sind u.a. Sucht, Gewalt in Beziehungen, Gynäkologinnen.

Eine Idee wäre eine Umfrage zu starten, bei der Lesben* ihre Ärzt*_*innen und medizinische Einrichtungen empfehlen (anonym), insbesondere im ländlichen und kleinstädtischen Raum. In der Perspektive könnte der queer health support (LKS qu. BrB) bei entsprechenden Anfragen Tipps weiterempfehlen. Das funktioniert bei Anfragen schwuler Männer und trans* Personen schon sehr gut.

 

Out L* - Lesbische Aktionstage

Wir sammeln Ideen für lesbische Aktionstage im Land Brandenburg. Erste Ideen wurden auf der Gründungsversammlung im März 2020 entwickelt und sollen jetzt weiter diskutiert werden. Siehe Protokoll März 2020. 

 

2020 - Erreichtes


 

Projekt "Wegweiser Queeres Brandenburg"

Mit der 52-seitigen Broschüre, die seit Januar gedruckt vorliegt und an viele Beratungsstellen und kommunale Einrichtungen versendet wurde, will die LKS qu. BrB die Möglichkeiten der Vermittlung der vielfältigen Angebote von und für LSBTTIQ* im Land Brandenburg vereins- und verbandsübergreifend vorantreiben, um den ländlichen und kleinstädtischen Raum im Sinne von Vielfalt zu erreichen. Erstmals wurde auch für das Handlungsfeld "Lesbische* Sichtbarkeit" ein Text sowie eine Projekt- und Adressliste erstellt. Es bleibt festzustellen, dass gerade in diesem Handlungsfeld der Handlungsbedarf sehr, sehr groß ist. Die Berlin-Dominanz ist hier weit größer als in anderen Handlungsfeldern, wie Coming-out, sexuelle Gesundheit o.ä.

 

Zum Nachlesen


Online-Ordner und Protokolle




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Das Projekt LKS qu. Brandenburg wird mit Mitteln aus dem Landesaktionsplan Queeres Brandeburg des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz finanziert

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